Seit dem 01.01.2020 arbeiten wir als „Neue Horizonte e.V.“.

  • Die Gemeinnützigkeit wurde uns vom Finanzamt Jülich bestätigt.
  • Ins Vereinsregister (Amtsgericht Düren) sind wir eingetragen.
  • Vorstand:
    ALEMYAR Mariam (malemyar at neue-horizonte-ev.de)
    LÖVENICH Reiner (rloevenich at neue-horizonte-ev.de)
    PINKERT Karoline (kpinkert at neue-horizonte-ev.de)
  • Weitere Mitglieder:
    KLEINES Manuela & Michael, LÖVENICH Alexandra, MATINGU Sarah, VAN DER ZANDEN Heleen

Möglichkeiten
mitdenken – mitreden – mitgestalten

1. Flüchtlingsarbeit
Zu uns kommen Menschen, die Ihre Heimat verlassen mussten. Diese Menschen suchen hier Sicherheit und freundliche Begegnung. Sie müssen in der ersten Zeit viele Formulare ausfüllen, haben Kontakt zu unbekannten Ämtern und Menschen, möchten gerne Deutsch lernen und suchen für ihre Kinder einen Kita- oder Schulplatz.

2. Lebenswerter Raum für Alle
Hier fühlen wir uns zu Hause und dies soll auch so bleiben. Das können wir Politiker alleine nicht schaffen. Alle Menschen müssen dafür sorgen, dass sie gut zusammenleben können. Dafür sammeln wir Informationen (Wissen) und stellen es in verständlicher Weise zur Verfügung. Wir bieten Begegnung, Bildung & Aktionen in verschiedensten Formen an. So gestalten und bestimmen wir mit, wie es hier aussehen soll.

3. Soziales Wohnen
Jeder hat ein Recht auf menschenwürdiges, sicheres und bezahlbares Wohnen. Auch bei uns sollte dieser Wohnraum in ausreichender Zahl jederzeit verfügbar sein. Wir sammeln gute Beispiele und kreative Ideen. Stellen sie in verständlicher Form zu Information und Austausch bereit. Laden zu Besuchen guter Beispiele ein und regen mit Aktionen zur Umsetzung an.

Standpunkt
Roter Faden unseres Handelns

Menschen sind nicht nur Konsument*innen, sondern auch Gestalter*innen. Wir ermutigen Menschen für sich selbst und die Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Sie bekommen dafür die Unterstützung, die sie brauchen. Das heißt nicht, dass jede/r überall mitmachen muss. Nur, wenn jemand gerne beteiligt sein möchte, dann sollte er/sie das auch tun können. (Empowerment)

Unser Lebensraum ist gelebte Vielfalt. Alteingesessene Bürger*innen und Neuzugezogene aller Bildungsschichten, verschiedenster Nationalitäten, Kulturen und Religionen stärken sich gegenseitig und lernen voneinander. Diese internationalen Erfahrungen öffnen den Blick für eine globale Welt und ein friedliches Zusammenleben; denn Völkerverständigung wächst zuerst zwischen den Menschen. (Völkerverständigung)

In den Köpfen und Herzen der Menschen ist das Gemeinwohl angekommen: Das Wohl aller Menschen und der natürlichen Mitwelt ist gleich wichtig. Dies ermöglicht ein gutes Leben für alle Menschen; heute und morgen, hier und anderswo. (Zukunftsfähiger Lebensstil)

GEFLÜCHTETE MENSCHEN

Zum Jahresstart 2020 leben 141* geflüchtete Menschen in der Gemeinde Inden.

Zuletzt kam zum Jahreswechsel eine türkische Familie, bereits seit Herbst lebt ein Mann aus Kirgisien bei uns und im September  erblickte ein syrisches Baby in Inden das Licht zur Welt. Zeitgleich musste eine Familie „freiwillig“ die Rückreise in den Kosovo antreten. Davor kamen im Juli und Juni zwei Frauen (Iran, Syrien), sowie ein Mann (China) in unsere Gemeinde.
Im April kamen ein Ehepaar aus der Mongolei, sowie je 2 Männer aus dem Iran und aus Guinea zu uns.
Weitere „zugewiesene“ allein reisende Männer werden seit Sommer 2019 ausschließlich in Linnich „untergebracht“; zuletzt in der letzten Oktoberwoche.

Zum 01.07. konnte eine Mutter mit zwei Kindern „ihr Mobilheim“ verlassen und in eine eigene Wohnung nach Merken umziehen. Am 16.07. konnte die allein reisende Frau aus dem Iran innerhalb von Inden eine eigene Wohnung beziehen.
Zum 01.08. zog eine Mutter mit ihrer Tochter, sowie zum 01.09. ein Mann jeweils in eine eigene Wohnung nach Düren. Beide Erwachsenen gehen einer Arbeit mit festem Arbeitsvertrag nach. Ein Ehepaar zog im August von Inden nach Köln in eine eigene Wohnung.
Die Männer aus dem Iran sollten nach Italien zurück gebracht werden (Dublin-Verfahren); die Abschiebung konnte nicht erfolgen, da sie  vorher „Inden verlassen“ hatten.

Diese Menschen kommen aus 27 verschiedenen Ländern: Afghanistan, Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Bangladesch, China, Eritrea, Ghana, Georgien, Guinea, Irak, Iran, Kritisier, Kosovo, Kroatien, Mali, Marokko, Mazedonien, Mongolei, Pakistan, Russland, Serbien, Syrien, Tadschikistan und Türkei.

„Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“
(Dalai Lama)

(04.02.2020)